Wunschstories
Zürichsee
2024
Angemessen
400m2
Unterschiedlich
Beton, Glas
Mit Ecken und Kanten
Luft- Wasser-Wärmepumpe, Kontrollierte Wohnraumlüftung
Stefanie Hilgarth
1995 nach Wien gekommen, die legendäre Cantinetta Antinori eröffnet. Davor in Deutschland gelebt, in Amerika, Frankreich, Schweiz und England. „Ich liebe es einfach, etwas Internationales zu machen“, sagt Fabio Giacobello, Patron im Fabios an der Wiener Tuchlauben von sich, und seine Lebensgeschichte spricht dafür, dass es ihm immer wieder gelingt. 1965 in Mailand geboren, hat es ihn über Umwege nach Wien verschlagen. Ganze drei Wochen vor der Eröffnung der Cantinetta wurde er quasi bedrängt – über dem Büro des Headhunters, der über einen Job in Hamburg reden wollte, wohnte ein Gast, der ihn aus Frankfurt kannte. Die Welt ist klein, auch wenn sie groß ist. Aus Frankfurt wollte er ohnehin weg, wollte einen Cut machen. Das hatte auch mit Frauen zu tun. Also wurde es Wien statt Hamburg. Eine Entscheidung, die er nicht bereut hat.
Neben seiner Passion als Gastgeber hat ihn Architektur immer schon fasziniert. „Ich habe sogar mal ein halbes Jahr studiert, obwohl ich dafür überhaupt nicht prädestiniert bin“, sagt er. Weil ihn die schönen Dinge des Lebens immer fasziniert haben. Am Teller, im Glas und auch sonst überall. Und Architektur gehört dazu. „Die Wiener Lokale waren damals eher traditionell“ als er vor 25 Jahren hierherkam. „Und die Stadt ist ja immer noch recht traditionell“. Er liebt London, er liebt New York – Orte wo das Leben pulsiert. Für den coolen Laden, der er hinstellen wollte brachte er freie Hand. Also war der nächste Schritt klar: Es musste ein eigenes Lokal her. Mit gutem Essen, gutem Service, gutem Ambiente. „Ich muss da ja auch jeden Tag reingehen“, sagt er. Weil es so etwas wie sein Zuhause ist.
„Irgendwann möchte ich irgendwo am Meer leben, oder an einem See. Ich finde Zürich und auch Barcelona cool. Oder in Asien, etwa Indonesien, Thailand, Kambodscha. Ich bin auch ein Fan von Bali. Nur nicht Bangkok, das wäre mir aber schnell too much“. Inzwischen ist es Wien. Und das noch für einige Jahre, wie es aussieht. „Ich habe Glück“, sagt Fabio. Zuhause konnte er sich den Traum eines botanischen Gartens erfüllen. Viel Grün über zwei Etagen. Dazu eine große Bibliothek. „Ich lese viel, liebe es, mein Hirn aufzufrischen und mich weiterzubilden“. Das Wunschzuhause als Ort, um sich fallen zu lassen. Eine Ebene vom Bad zum Schlafzimmer und übers eigene Gym zurück zum Wohnzimmer. Man könnte es auch barrierefrei nennen. Gut, dass die derzeitige Wohnung aus zwei Teilen besteht, einmal der offene, neuere Teil und dann noch der ältere, mit zwei Zimmern, fast altmodische Trakt. Und ja, sagt Fabio, er sei recht privilegiert, weil alles so groß ist.
Fabio Giacobello ist viel unterwegs. Und vermisst die Unterschiede beim Reisen. „Vielleicht war es früher cooler, weil man mit ganz großen Augen diese Länder besucht hat“, sagt er. „Wenn ich das mit Asien vergleiche, vor allem die Flughäfen, die sind auf der ganzen Welt gleich“. Er wünscht sich ein Umfeld, an dem man seine Persönlichkeit erkennen kann. Mit einer besonderen farblichen Abstimmung und der Mischung aus alt und neu. Von klassischen amerikanischen Designern über asiatische alte Truhen bis zu Zeitgenossen wie Baxter oder Minotti. In nur einem Stil würde er untergehen, die Mischung macht es aus, die Kombination aus Wärme und Haptik, Leder und Stoff.

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